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In Museen lernt man nicht nur alte Erfinder kennen.

Summary:

! SPIELT NACH „DIE DREI??? UND DAS FANTASMOFON !
Ich will keinen Textausschnitt spoilern, deshalb kurz einfach so ein paar Worte über den Text. Ich fand den Fall rund um das Fantasmofon irgendwie richtig entspannt und hab mich einfach wohl gefühlt beim Lesen, sodass ich es nicht lassen konnte eine kurze Gesichte zu schreiben, die nach diesem Fall spielt. Auch damit Jenna nochmal verdiente Zeit bekommt (ich hab sie einfach geliebt)
Und Natürlich musste dann auch Jeffrey mit rein ;)

Notes:

Viel Spaß beim Lesen!

(See the end of the work for more notes.)

Chapter 1: Glasgefühl.

Chapter Text

„Hachhh… jetzt bin ich aber kaputt“
Halb gähnend und die Jacke schon fast ausgezogen, stieg der zweite Detektiv zur Tür in die Zentrale hinein.

„Zu viel Input von verrückten und alten Erfindern?“, schmunzelnd folgte auch Bob und hinter diesem bildete Justus das Schlusslicht. Die Tür hinter ihnen geschlossen und nach kurz eingekehrter Ruhe, begannen die Jungen über das Erlebte zu sprechen.

„Wenn ich die Ausstellung noch ein wenig nachwirken lasse, dann muss ich zugeben, dass sie mir sehr gut gefallen hat“, erklärte Justus feierlich.
Der erste Detektiv war bei jedem Ausstellungsstück noch mindestens vier Minuten länger stehengeblieben, als die anderen, um alle Infotexte in sein Hirn aufzunehmen.

„Echt?“ Peter musste ein wenig lachen. „Trotz der einfachen Erklärungen und fehlenden Fachbegriffen war es dem Herrn genehm?“
„Ha Ha“, machte der erste Detektiv. „Jenna hat ihren Job wirklich gut gemacht und es schien den Kindern gefallen zu haben“
„Das kannst du laut sagen“, klinkte sich nun auch wieder der dritte Detektiv in ihre Konversation, über den Museumsbesuch, ein.

„Psst!“, kam es von Peter und alle drei Jungen mussten abermals Lachen, mit Erinnerung an das kleine Kind vor wenigen Stunden.
„Hätte echt nicht gedacht, dass all diese komisch aussehenden Geräte so krasse Dinge draufhaben! Die Erfinder von damals hatten wohl echt ne Schraube locker, um auf solche Zusammenstellungen zu kommen“ Peter trank einen Schluck Saft, nachdem er sich diesen während seiner Ausführungen aus dem Kühlschrank genommen hatte.

Justus saß mittlerweile auf dem großen Schreibtischstuhl und Bob lehnte schon die ganze Zeit an einem kleinen Regal.
„Mitnichten Zweiter! All diese Geräte sind sorgsam erfunden und zusammengebaut worden! Wobei mich das Fantasmofon doch immer noch am Meisten fasziniert. Die Kombination aus Ton, Klang und Licht ist einzigartig“
„Jaja Erster! Aber dein Justafon hätte eigentlich auch einen Platz im Museum verdient“ Peter hatte seinen Saft jetzt ausgetrunken und stellte die Flasche auf den Tisch. Justus würde bestimmt noch eine Weile in der Zentrale verbringen und seine Neugier weiter stillen.

Der Fall rund um die Wundergeräte mit Ton und Licht war zwar jetzt längst abgeschlossen, aber Wissen zum Aufsaugen, gab es immer noch genug für ihren Chef.
Bob musste wieder herzlich lachen. „Ich wäre nur zu gern bei allen Vorkommnissen in der Villa dabeigewesen“
„Du hast uns trotzdem unfassbar geholfen“, versicherte Justus. Peter gähnte erneut.
„Und mit blühender Fantasie kannst du dir all die Dinge vorstellen, die wir dir berichtet haben“, pflichtete Peter bei.
„Und jetzt macht euch ab in eure Betten!“, ordnete der erste Detektiv danach an.
„Geht klar Chef! Komm Bob! Du fährst mich doch nach Hause, oder?“
Mit einem kurzen: „Klar“ war die Sache erledigt.

Langsam wurde es dunkler und noch während die beiden Detektive im Auto saßen, wurde die Luft draußen immer kühler.
Sterne bildeten sich am Himmelszelt und ein spektakulärer Tag und spannender Fall konnten ganz in Ruhe ausklingen.

Peter konnte nur noch schwer seine Augen offenhalten, als plötzlich ein lautes Plopp erklang.
„Hilfe! Was war das?“ Innerhalb von einer Sekunde saß er wieder aufrecht im Sitz des kleinen Käfers.
„Oh Peter! Erschreck mich doch nicht so!“ Bob drückte leicht auf die Bremse.
„Das war nur mein Handy Zweiter. Könntest du mal nachsehen wer geschrieben hat?“
„Jo!“
Einen Augenblick später hatte Peter schon das Telefon seines Kollegen in der Hand. „Jenna“
„Was schreibt sie?“

Peter räusperte sich und laß dann die Nachricht vor: „Die Ausstellung kam richtig gut an und ich soll direkt ein paar mehr Rundgänge leiten! Anfragen kamen viele… und auch wenn kein so hochintelligentes Kind, wie du, zugehört hat, haben bestimmt alle auf meine Toilettenanweisung gehört“

Bob musste lachen. Er hatte gar nicht bemerkt, wie viele Insider in den wenigen Stunden Recherche, entstanden waren. Dieser Fall war wirklich besonders gewesen. Er würde definitiv noch nachwirken und nicht so schnell vergessen werden.
Peter lächelte. Seit längerem war er gerade wieder einfach glücklich.
Leer glücklich. Gut glücklich.
Er fühlte sich wie ein Glas, welches von Sonne durchschienen wurde und so ein tolles Bild abzeichnete.

Nach weiteren fünf Minuten Fahrt kam Bob an Peters Haus zum Stehen.
Schnell stieg der zweite Detektiv aus, denn schon von unten hörte er sein Bett, wie es seinen Namen rief.
Nichts auf dieser Welt war gemütlicher.
„Wir sehen uns alle drei morgen, richtig?“, fragte der dritte Detektiv aus seinem geöffneten Fenster des Autos.
„Klar“

Peter lächelte wieder. „Wir sehen uns! Gute Nacht!“ Er winkte und Bob fuhr nach einer Verabschiedung los, um ebenfalls schnell nach Hause zu kommen.
Der zweite Detektiv ging ins Haus und in sein Zimmer. Die letzten Tage waren chaotisch, doch nichts konnte heute toppen.
Geisterstimme, Fantasmofon und Museumsbesuch. Alles in Einem.
Am Vormittag noch bedroht, am Nachmittag verschont und dann belohnt.
So war es gewesen.
Sein Fazit also: Eigentlich fehlte nichts.